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die Figuren im Hexagon
die Figuren im Hexagon
 
Beim Tanzen im Hexagon ergeben sich die wesentlichen Abweichungen, wenn Figuren, die normalerweise (im Square) für die gemeinsame Ausführung durch 2 (bzw. 4) Paare definiert sind, nunmehr von 3 (bzw. 6) Paaren miteinander getanzt werden.
Im Folgenden werden – im Laufe der nächsten Monate – die Besonderheiten bei Ausführung der einzelnen Mainstream-Figuren im Hexagon dargestellt. Die Reihenfolge der Figuren orientiert sich an der von Callerlab empfohlenen Teaching-Order. Da die Beschreibungen noch in Arbeit sind, lohnt es sich immer wieder mal reinzuschauen....

Grundaufstellung im Hexagon                      zum Vergleich: Grundaufstellung im Square

   

1) circle left / right

 keine Abweichung,nur bei „circle home“ den Kreis nicht unbedingt bis zur home-Position drehen, sondern nur bis zum Erreichen der nächsten Position der gleichen Art (head-boy auf einer head-Position).

 2)  forward and back

 keine Abweichung, nur sollten bei nach innen schauenden Linien die Linien gebeugt werden.

3) do sa do

bei einem "heads: do sa do" bewegen sich die heads nicht geradeaus in die Mitte um die Figur mit ihrem Gegenüber auszuführen, sondern machen einen Bogen nach außen.
Der Herr Nr. 1 tanzt die Figur mit der Dame Nr. 5, die Dame Nr. 1 mit dem Herrn Nr. 3 und die Dame Nr. 3 mit dem Herrn Nr. 5.

do sa do to a wave: siehe Nr.37 ocean wave

4) swing

keine Abweichung

5) promenade

 Ein „(couples) promenade home“ wird so weit ausgeführt, dass jeder head-boy auf einer head-Position landet, aber nicht notwendig auf seiner Original-head-Position.

Jeder head-boy führt „(couples) promenade“ so weit aus, dass er (im pattern) auf der nächsten head-Position endet, oder im singing call auf der head-Position, die er erreicht, wenn die Phrase in der Musik das Ende des promenade vorgibt. Auf jeden Fall behalten die Herren ihre Identität als head oder side und stoppen auf einer entsprechenden Position (head-boy auf head-Position und side-boy auf side-Position). 
Bei dem Kommando „heads promenade 1/2 way“ haben die heads die Positionen „abzuzählen“. Sie promenieren – wie im Square - außen um ein side-Paar herum und stellen sich auf die nächste freie head-Position. Sie sind damit nicht ½ um die Formation herumgelaufen sondern nur 1/3.
Bei "heads promenade 3/4" promenieren die 3 Head-Paare nicht 3/4 sondern 3/6 = 1/2 um die Formation herum. Sie stehen dann hinter den sides.
Bei dem call "4 ladies promenade inside, get back home and swing" promenieren alle 6 Damen im Innern des Hexagons, gehen – wie im normalen Square - an 3 Herren vorbei und tanzen einen swing mit dem 4. Herrn, der aber (im Gegensatz zum Square) nicht der Herr ist, von dem aus sie die Figur begonnen haben.


6) allemande left

keine Abweichung

7) arm turns

keine Abweichung

8)  right & left grand

right & left grand, weave the ring, (wrong way grand), keine Abweichung (auch 4 Hände abzählen!)


9) left / right hand star

Falls der star im center gebildet wird, besteht er aus 6 statt 4 Tänzern und der Drehungsumfang beträgt statt einer ganzen Umdrehung nur 2/3. Bei „men make a right hand star, find your corner, …“ sollten die Herren die Damen abzählen. Wie im Square gehen sie an 4 Damen vorbei und führen die nächste Figur mit der 5. Dame aus (das ist allerdings nicht der corner).
 

Bei „girls make a left hand star, come home and swing your partner“ verlassen die Damen ihren Partner, gehen wie im Square an 3 Herren vorbei und machen einen swing mit dem 4. Herrn (das ist nicht der Partner, von dem aus sie gestartet sind).

10) pass thru

„heads path thru“:

Die links stehenden Tänzer (bei normaler Paar-Aufstellung: die Herren) gehen einen Bogen nach links. Die rechts stehenden Tänzer (bei normaler Paar-Aufstellung: die Damen) gehen einen Bogen nach rechts.

Der head-boy Nr. 1 führt sein path thru also mit der head-lady Nr. 5 aus, die head-lady Nr. 1 mit dem head-boy Nr. 3 und die head-lady Nr. 3 mit dem head-boy Nr. 5. Dabei erhält man einen neuen Partner!

11) half sashay

half sashay;  rollaway;  ladies in, men sashay

keine Abweichung


12) turn back

U turn back: keine Abweichung

backtrack: beim backtrack keine Abweichung, aber anschließend aufpassen. Wenn das nächste Kommando z.B. „turn your partner by the right“ ist (nachdem wir zuvor single file gegen den Uhrzeiger vor dem Partner promeniert sind), so geht man im Hex Square auch am Partner und an 3 weiteren Personen des anderen Geschlechts vorbei und führt die Figur mit der 4. Person aus, die aber nicht der Partner ist, vor dem wir gestartet sind

13) separate around 1 or 2

to a line: keine Abweichung

 … come into the middle: keine Abweichung

 14) split 2

keine Abweichung

15)  courtesy turn 

keine Abweichung

 16) ladies chain

2 ladies chain: Bei einem „head ladies chain“ bilden die 3 head-ladies einen right-hand star.


 

 


Sie drehen den Stern so weit, dass sie am nächsten Herrn (einem side-boy) vorbei gehen und vom übernächsten Herrn (dem nächsten head-boy) mit einem courtesy turn in Empfang genommen werden.



 

Der Stern wir also nicht ½ = 2/4 (wie im Square) sondern 2/6 = 1/3 weit gedreht oder weniger mathematisch: der Drehungsumfang im center ist im Hexagon etwas geringer als im Square.

 

4 ladies chain: Bei einem „4 Ladies Chain“ bilden alle 6 ladies einen right-hand star,

 

 

gehen am nächsten Herrn vorbei und tanzen den courtesy turn mit dem übernächsten Herrn. Die 6 Damen drehen den Stern also ebenfalls statt 1/2 nur 1/3  herum.


4 ladies chain ¾: Alle 6 ladies bilden einen right-hand star, drehen den Stern so weit, dass sie am nächsten und am übernächsten Herrn vorbei gehen und tanzen mit dem 3. Herrn einen courtesy turn.


 

  Wie im normalen Square drehen die Damen den Stern bei dieser Figur also an zwei Herren vorbei und machen mit dem 3. den courtesy turn. Anders ausgedrückt: Sie drehen den Stern nicht ¾ sondern 3/6 = ½ herum.

Chain down the line: siehe Nr. 19 (veer left/right)

 

 17) do paso

keine Abweichung

18)  lead right

Keine wesentliche Abweichung. Bei „heads lead right“ aus der Grundaufstellung (Hexagon) klappen die heads wie im Square vor die sides; der Drehungsumfang ist hier etwas größer als 90 Grad.

19) veer left/right:

Bei einem „heads veer left“ aus der Grundaufstellung gehen die drei Head-Paare nach schräg links vorne. Entsprechend der Grundregel, dass man im center des Hexagon im Bogen geht, machen sie dabei einen Bogen nach links. Die drei Damen in der Mitte bilden einen rechtshändigen Stern.

  

Bei einem anschließenden „chain down the line“ drehen die Damen den Stern um 1/3


und werden dort von dem Herrn mit einem courtesy turn in Empfang genommen


20) in Arbeit

21)  circulate

 Couples circulate:

 Ausgangsformation: 2-faced lines:

 

Wie gewohnt gehen die Paare, die nach innen schauen (hier die Paare 2, 4 und 6), vorwärts auf die Position des Paares vor ihnen. Wenn die Linien gebogen sind, ist ihr Weg auch genau geradeaus. Bei geraden Linien müssten sie einen leichten Bogen nach außen machen.

Die Paare, die nach außen schauen (hier die Paare 1,3 und 5), gehen – wie im Square – in einem Halbkreis vorwärts auf die Position des Paares, mit dem sie zu Beginn in einer Linie stehen. Wenn die Linien gebogen sind, ist der Weg etwas kürzer.

   

Ein all 8 circulate, das sich aus einem ends circulate und einem gleichzeitigen centers circulate zusammensetzt, kann auch aus ocean waves getanzt werden:

 

Die Tänzer, die nach innen schauen, gehen vorwärts auf den Platz des Tänzers vor ihnen, auf dessen Rücken sie gucken. Dabei bleiben die ends weiterhin ends und die centers nehmen erneut eine center-Position ein. Bei gebogenen ocean waves ist der Weg genau geradeaus. Wenn die waves nicht gebogen wurden, müssen die nach innen schauenden Tänzer einen leichten Bogen nach außen laufen.

Die nach außen schauenden Tänzer gehen in einem Halbkreis vorwärts auf die andere Position gleicher Art (centers bleiben centers und ends bleiben ends) in ihrer eigenen ocean wave. Wenn die waves gebogen sind, ist der Weg etwas kürzer.

 

 

Split circulate

Bei einem anschließenden split circulate bleibt jeder Tänzer in seiner eigenen 4er-box, die auch leicht zu erkennen ist, wenn die ocean waves gebogen sind.

Wenn die waves nicht gebogen wurden, müssen die nach innen schauenden Tänzer einen leichten Bogen nach außen laufen.

Dass es im Hexagon nicht nur 2 sondern 3  4er-boxes gibt, führt nicht zu Abweichungen im Vergleich zum Square, da der einzelne Tänzer mit den anderen 4er-Gruppen nichts zu tun hat.

Es ergibt sich folgendes Bild:

  

 Single file circulate:

 siehe Nr. 50 (touch a ¼)

 Box circulate:

 siehe Nr. 50 (touch a ¼)

22) right and left thru

Bei einem „heads right & left thru“ aus der Grundaufstellung bzw. nach einem „heads into the middle“


machen die heads ein pass thru (Beschreibung bei Nr. 10)



und anschließend mit dem neuen Partner einen courtesy turn, so dass sich folgendes Bild ergibt:


23) grand square

Beim grand square im Hexagon gehen die Tänzer - im Gegensatz zum Square – nicht die Seiten eines kleinen Quadrats sondern die Seiten einer Raute ab.

  

 Alle Drehungen werden bei dieser Figur im Hexagon nicht um 90° sondern nur um 60° ausgeführt.

 Beim Kommando „sides face – grand square“ drehen sich die sides um 60° zum Partner

 

Während die sides sich zunächst rückwärts schräg voneinander entfernen, starten die heads vorwärts.

Wir betrachten – da die Wege ja im Prinzip für alle Tänzer gleich sind – beispielhaft den Weg der head-lady (weiß) Nr. 1.

Sie geht (mit ihrem Partner) 4 Schritte vorwärts

 

Mit dem 4. Schritt dreht sie sich um 60° zum Partner

 

 geht mit dem neuen Partner (head-boy Nr. 3)  4 Schritte rückwärts

 

 dreht sich um 60° zum Partner

 

 geht alleine 4 Schritte rückwärts

 

 dreht sich um 60° nach innen

  

und geht 4 Schritte vorwärts

  

Falls die Anweisung „reverse“ oder jedenfalls kein anderes Kommando kommt, wird – wie gewohnt – im 2. Teil der Figur der gleiche Weg zurück abgelaufen.

24) in Arbeit

25) circle to a line

keine Abweichung. Zum Schluss die Linie gleich wieder beugen, damit man nicht nur die Linie sondern auch die 4er-box erkennt, in der man zugleich steht.

26) walk around the corner

keine Abweichung

27) see saw

keine Abweichung

28) square thru

Ein „heads square thru“ aus der Grundaufstellung bzw. nach einem „heads into the middle“
 

 
beginnt mit einem „right pull by“ mit dem „Gegenüber“. Wie beim „pass thru“ (Nr. 10) gehen wir im center im Bogen. Der Herr Nr. 1 tanzt sein „right pull by“ mit der Dame Nr. 5, die Dame Nr. 1 mit dem Herrn Nr. 3 und die Dame Nr. 3 mit dem Herrn Nr. 5. Dabei erhält man einen neuen Partner!
 

 
Dann erfolgt (anstelle der 90°- Drehung) eine 60°- Drehung nach innen zum (neuen) Partner. Dieser geringere Drehungsumfang ergibt sich automatisch. Man dreht sich einfach so weit, dass man den Partner anschaut.
 

 
Dann geht es entsprechend weiter: ein „left pull by“ gefolgt von einem „face your partner“ durch eine 60°- Drehung nach innen,
„right pull by“, 60°- Drehung nach innen und schließlich
„left pull by“.
 
Nach einem (vollen) square thru (4 hands) stehen die heads – wie gewohnt - vor den sides. Allerdings steht man – im Gegensatz zum Square – nicht vor seinem corner.
 

 
Ein square thru 4 hands im center fühlt sich an, als würde man dort einen „wrong way right and left grand“ ausführen.

29) california twirl

keine Abweichung

30) dive thru

keine Abweichung

Basic Teil B

31) wheel around

keine Abweichung

32)  allemande thar

allemande thar, allemande left to an allemande thar,

(wrong way thar)

Keine Abweichung, der star wird nur von 6 statt von 4 Tänzern gebildet.

33) shoot the star

keine Abweichung

34) slip the clutch

keine Abweichung

35) box the gnat

keine Abweichung; wrong way grand: keine Abweichung (auch 4 Hände abzählen)

36) in Arbeit

37) ocean wave

“heads step to a wave” oder “heads do sa do to a wave”:

Der head-boy Nr. 1 bildet mit der head-lady Nr. 5 eine mini-wave. Genau so handeln auch die head-lady Nr. 1 mit dem head-boy Nr. 3 und die head-lady Nr. 3 mit dem head-boy Nr. 5.

In der Mitte bilden die drei head-ladies einen left-hand star.

 

38) alamo style

(allemande left in the alamo style)

 keine Abweichung

 39)  swing thru

„heads swing thru“:

 Ausgangsposition ist eine ocean wave (siehe Bild bei Nr. 37)
 

Zunächst eine ½ Drehung um die rechte Handverbindung.

Dann erfolgt - anstelle der ½ Drehung um die linke Handverbindung - eine 1/3 Drehung des left-hand star.


40) run / cross run

run:
keine Abweichung
 
cross run:
Nach dem Kommando "heads step to an ocean wave" (siehe Nr. 37 ocean wave) bilden die 3 head-ladies im very center einen Stern.

Wenn nun die Anweisung "boys cross run" kommt, rutschen die ladies ans Ende der wave (genau wie im Square).
Die boys "rennen" wie gewohnt um eine lady herum und überqueren ("cross") die Mitte. Der Weg der boys ist nur etwas kürzer als im Square, da der Winkel zwischen den very centers nicht 180° sondern nur 120° beträgt.

                             
41) pass the ocean

 

„heads pass the ocean”:

Zunächst ein „pass thru“ (Figur Nr. 10),

 

dann „face your partner“ (das ist jetzt ein neuer Partner!)

und schließlich „step to a wave“ (in der Mitte wird ein left-hand star gebildet).

  

42) in Arbeit

43) wheel and deal

Eigentlich keine Abweichung, da nur in der eigenen 4er-Gruppe = Linie gepielt wird.
Man erkennt die eigene Linie nur nicht so leicht wie im Square, da die Linie gebeugt ist.

Ausgangsformation 2 faced lines:
 
Endformation:
  

Ausgangsformation nach außen schauende lines of 4:
 
Endformation:
 

44)  double pass thru

 Ausgangsformation:


Jeder Tänzer macht 2 x pass thru, geht also an 2 entgegenkommenden Tänzern rechtsschultig vorbei.

Dabei gehen die links stehenden Tänzer (bei normaler Paar-Aufstellung: die Herren) einen Bogen nach links und die rechts stehenden Tänzer (bei normaler Paar-Aufstellung: die Damen) einen Bogen nach rechts.



45) 1. couple go left, next couple go right

Ausgangsformation: completed double pass thru - formation, siehe vorheriges Bild bei Nr. 44
Die Figur wird wie im Square ausgeführt.
Man sollte im Hexagon nur die Linien, die sich ergeben, gleich wieder beugen, damit man nicht nur die Linie sondern auch die 4er-box erkennt, in der man sich befindet.
 

46) in Arbeit

47)  flutter wheel

Beim Kommando “heads flutter wheel” gehen die rechts stehenden Tänzer (bei normaler Paar-Aufstellung: die Damen) in die Mitte, bilden einen rechtshändigen Stern

 drehen den Stern 1/3


 nehmen von dort den nächsten head-boy mit und beenden die Figur nach einer weiteren 1/3 Drehung auf der nächsten head-Position

Die ursprünglich rechts stehendenTänzer, die in die Mitte gegangen sind (hier die head-ladies), beenden die Figur also im Gegensatz zum Square nicht auf ihrer Ausgangsposition sondern sind nur 2/3 herumgegangen.

Bei “heads: reverse flutter wheel“ gehen die links stehenden Tänzer (bei normaler Paar-Aufstellung: die Herren) in die Mitte, bilden einen linkshändigen Stern, nehmen nach 1/3 Drehung die nächste head-lady mit und beenden die Figur nach einer weiteren 1/3 Drehung auf der nächsten head-Position.


48) sweep a quarter
Die Drehbewegung wird im Gegensatz zu Square nicht um ¼ sondern um 1/6 fortgesetzt.

Im Falle von „heads flutter wheel“ wie es oben bei Nr. 47 in Wort und Bild dargestellt ist, ergibt sich durch ein „sweep a ¼“ die folgende Formation:


49) trade by
Ausgangsformation: trade by - Formation
 
 
Für diejenigen, die nach außen gucken, ändert sich nichts. Sie tanzen wie gewohnt ihr „partner trade“.
Die 3 Paare im Center tanzen ihr „path thru“ mit der schon unter Nr. 10 beschriebenen Abweichung: die links stehenden Tänzer gehen einen Bogen nach links, die rechts stehenden Tänzer gehen einen Bogen nach rechts.
 

50) in Arbeit

51) ferris wheel
Ausgangsposition sind 2-faced lines:
   

Die nach außen schauenden Tänzer tanzen wie gewohnt „wheel and deal“.
Die nach innen schauenden Tänzer schwenken in die Mitte und zwar so, dass sie mit den anderen beiden Paaren im center ein Dreieck bilden und zugleich direkt vor den äußeren Tänzern zum Stehen kommen

 
52) cloverleaf
Ausgangsformation: completed double pass thru - formation
 
keine wesentliche Abweichung. Der Bogen, den man läuft, ist nur enger als im Square.

       
53) turn thru
Um bei einem "heads: turn thru" den richtigen "Gegenüber" zu finden, mit dem die Figur auszuführen ist, bewegen sich die links stehenden heads (hier die boys, schwarz) in einem Bogen nach links und die rechts stehenden heads (hier die ladies, weiß) in einem Bogen nach rechts

Es ergibt sich folgendes Bild


54) 8 chain  thru
 
Wenn man diese Figur im Hexagon tanzt, ergeben sich Besonderheiten im Vergleich zum Tanzen im Square nur in den Situationen, in denen man im Center unterwegs ist.
 Ausgangsformation: 8 chain thru - Formation
 
                           
Der 1. Teil (right pull by) läuft wie gewohnt, da wir innerhalb der eigenen 4er-Gruppe tanzen.
  
 
Der 2. Teil wird von den outsides wie immer ausgeführt (courtesy turn). Beim left pull by im center gehen die links stehenden Tänzer im Bogen nach links, die rechts stehenden Tänzer im Bogen nach rechts.
  
 Der 3. Teil (right pull by) ist wieder ohne Besonderheit, da in der eigenen 4er-Gruppe getanzt wird.
  
Als 4. Teil machen die außen Stehenden wieder ganz normal ihren courtesy turn. Im Center bewegen sich die links Stehenden bei ihrem left pull by wieder im Bogen nach links, die rechts Stehenden im Bogen nach rechts.
  
Nach diesem Prinzip geht es weiter.
Nach einem vollen 8 chain thru (= 8 chain 8) ergibt sich folgende End-Formation:
 
 
Im Gegensatz zum Square stehen wir nach Ausführung der (vollständigen) Figur im Hexagon nicht wieder auf der Ausgangsposition.

55)
pass to the center
keine Abweichung, da die Figur innerhalb der eigenen 4er-Gruppe ausgeführt wird.
Ausgangsformation: 8 chain thru – Formation
(vgl. Nr. 54:  8 chain thru)
 
Endformation: double pass thru – Formation
(vgl. Nr. 44:  double pass thru)


56)

57) centers in
keine Abweichung

58)

59) spin the top
Ausgangsformation ocean wave (siehe auch 37) )

 

Zunächst eine ½ Drehung um die äußere Handverbindung



Dann erfolgt – anstelle der ¾ Drehung um die innere Handverbindung – eine ½ Drehung des (hier: left-hand-) star und die ends rücken auf (1/6 statt ¼)

 

60)

61)
 

62) fold / cross fold
fold: keine Abweichung

cross fold: Wenn die heads im center eine ocean wave bilden,
 
ist der Weg, den die ends bei einem "ends cross fold" zurücklegen, etwas kürzer als im Square, da die very centers nicht in einem Winkel von 180° sondern nur in einem Winkel von 120° zueinander stehen.
 

63) dixie style to an ocean wave

Beim Kommando “heads: dixie style to an ocean wave” ziehen sich die rechts stehenden Tänzer (bei normaler Paaraufstellung: die Damen) im Hexagon nicht – wie im Square - mit der rechten Hand aneinander vorbei, sondern die drei head-ladies bilden einen rechtshändigen Stern

  

drehen den Stern um 1/3

  

 geben ihre linke Hand (in wave-Haltung) dem dort wartenden Herrn, der um diese Handverbindung in die Mitte schwingt und dort mit den anderen beiden head-boys einen rechtshändigen Stern bildet, so dass sich insgesamt eine linkshändige ocean wave ergibt

  

64) spin chain thru

 Ausgangsformation: „parallele“ ocean waves


Zunächst eine ½ Drehung um die äußere Handverbindung

 

dann eine ¾ Drehung um die innere Handverbindung. Die 3 Tänzer ganz im Center bilden jetzt einen Stern

 

Dann – anstelle der ½ Drehung ganz innen – eine 1/3 Drehung des star

 

Anschließend wie aus dem Square gewohnt weiter: eine ¾ Drehung um die innere Handverbindung

 65) tag the line

Ausgangsformation: lines (bzw. waves)
keine Abweichung, da man in der eigenen Linie bleibt. Sieht nur etwas anders aus.
Also: zur Mitte der Linie schauen
dann folgt ein double pass thru (wie Nr. 44 double pass thru)
                        
66) 

67)  scoot back

 Ausgangsformation:

 

Die 3 nach außen schauenden Tänzer machen wie gewohnt einen flip.

Die 3 nach innen schauenden Tänzer bilden – als Ersatz für die Unterarm-Drehung einmal ganz herum – einen star

 

und drehen ihn 2/3. Dann treten sie zu den wartenden Tänzern vor.

 

Die Tänzer aus dem star kehren also nicht wieder auf die Ausgangsposition zurück und haben nun einen anderen Partner.

 68)   recycle

 Ausgangsformation: ocean wave

 

Ends: cross fold (dadurch, dass der center, den der end-Tänzer an der Hand hält, mit dem nächsten center einen kleineren Winkel bildet als im Square – 120° statt 180° - ist der Drehungsumfang und der zurückzulegende Weg etwas kürzer)

Centers: fold + dem end-Tänzer folgen

Anschließend: alle face in.

 



 

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